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#32 – Unterricht planen mit OneNote

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Auf in ein neues Jahr! 

Inspiriert von den vielen digitalen Planungstools, die gerade um den Jahreswechsel ganz besonders oft in den Timelines auftauchen und weil ich auf ein neues Tool names “Teachino” aufmerksam gemacht wurde, geht es im heutigen OneNote Masterclass Tipp&Trick um die Möglichkeiten wie Du OneNote für Deine Unterrichtsplanung einsetzen kannst und ich gebe Dir einen tiefen Einblick in meine “OneNote-Geschichte” als Lehrer und wie ich persönlich meine Unterricht in und mit OneNote plane.

 

(Digitale) Planung ist (mehr als) die halbe Miete...

Wer – so wie ich – sein halbes Leben in OneNote verbringt, der möchte möglichst ALLES in OneNote erledigen. 

One Tool to rule…

OneNote ist ja einmal grundsätzlich ein “leerer Container” und auch wenn es (zumindest in der Windows App) ein paar Vorlagen gibt, so fängt man immer wieder mit einer leeren, weißen Seite an. Gerade wenn es um Planungn- und Kalendertools geht, dann ist hier OneNote natürlich primär dafür nicht gebaut worden. 

Deswegen habe ich auch den OneNote Masterclass Planer entwickelt, der hier gleich das nötige “Framework” bereitstellt, wenn es darum geht, ein sauberes, digitales Planungstool zu verwenden.

Der 18-monatige Planer ist einzigartig in der OneNote-Welt, weil er eben nicht auf gedruckten PDFs aufbaut, sondern nativ in OneNote gebastelt wurde und damit perfekt in jede OneNote-Welt passt.

Unter den hunderten zusätzlichen Seiten neben dem Kalendarium sind natürlich viele Spezial-Seiten auch für die Planung und Organisation des eigenen Unterrichts.

Heute soll es um den speziellen Aspekt der Unterrichtsplanung gehen, also wie man die vorgegeben Lehrplaninhalte für seinen Unterricht organisiert. 

Der OneNote Masterclass Planer ist ein OneNote-Notizbuch, das das Beste aus der „analogen“ und digitalen“ Welt vereint.

Neben aufwändig gestalteten OneNote-Seiten für Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresübersichten für 18 (!) Monate bekommst Du Platz für Kontakte, Aufgaben, Projekte, Life- und Fitness-Tracker, Notizen u.v.m.

Für alle LehrerInnen und Lehrer beinhaltet der Planer auch einen eigenen Abschnitt für alle Belange rund um die Schule und Deine Klassen!

Lehrer:innen planen ganz unterschiedlich

meine persönliche Geschichte

Gesetzliche Vorgabe für die Themen, die im Unterricht druchgenommen werden sollen (=Stoff)  ist ja der Lehrplan für die einzelnen Fächer und somit war das immer mein Ausgangspunkt. Ich nehme mir seit Beginn meiner Lehrerzeit als Mathe-Lehrer immer wieder den Original-Lehrplan als Basis für die Planung vor und auch nach über 15 Jahren im Schuldienst, plane ich immer noch sehr sorgfältig das Schuljahr, um einen “Action Plan” zu haben, mit dem ich meine Schüler:innen durch das Schuljahr begleite.

Seitdem ich an der Salzburger Universität und in den dazugehörigen Praktika (damals am BG Zaunergasse) mit der Lernziel-Orientierten-Beurteilung (LOB) in Kontakt gekommen bin, habe ich meinen Unterricht IMMER auf dieses Prinzip ausgerichtet. In Vorbereitung auf diesen Beitrag sind da in meinem Archiv ein paar sehr “interessante” Dinge aufgetaucht, die Dank OneNote über die Jahrzehnte (!) gut “konserviert” wurden… 😉.

In meinem ersten Unterrichtsjahr habe ich mit der Lernzielorientierten Beurteilung begonnen und seitdem zig verschiedene “Iterationen” und Veränderungen vorgenommen

Aus heutiger Sicht für mich persönlich sehr spannend meine “Evolution” zu sehen… und auch in der Retroperspektive zu sehen, was funktioniert hat und was nicht. 

Lehrplan ➡️ Lernziele

Wie schon in den zahlreichen Screenshots erkennbar habe ich aus dem Lehrplan für eine bestimmte Schulstufe bzw. Semester immer Lernziele abgeleitet. Für meinen aktuellen Mathematik-Unterricht in der 7A (Abendschule Handelsakademie) schaut das aus:

Der Lehrplan an der Abendschule der Handelsakademie ist schon seit 2015 in Kompetenzmodule eingeteilt, das bedeutet es werden 6 (!) Module in Mathematik in der vierjährigen Schulform unterrichtet.

Warum steht hier dann Kompetenzmodul 7 ? 

Weil Mathe erst im 3. Semester als Unterrichtsfach beginnt und somit das 5. Modul im 7. Semester unterrichtet wird und daher auch sinnvollerweise Kompetenzmodul 7 genannt wird.

 

Die Einteilung in Themen bzw Kapitel spiegelt auch gleich die chronologische Reihenfolge im Semester wieder. 

Die "Codierung" der Lernziele mit 1A, 1B, ... ist für die weitere Arbeit wichtig und zieht sich dann quer durch meinen gesamten Unterricht.

Hinter den Links "verstecken" sich dann die jeweiligen Arbeitsaufträge bzw. Unterlagen, die die Schüler:innen bewältigen müssen. Dies sieht beispielsweise so aus:

Der Text des Lehrplans wird bewusst einfach 1:1 übernommen, um den Schüler:innen einerseits klar zu machen, dass dies die offiziellen Vorgaben sind, andererseits auch sie mit der mathematischen Fachsprache zu "konfrontieren" 

Jedes Lernziel wird auch beurteilt (0 - 5 ) Punkte und gilt als dann erreicht, wenn mindestens 4 Punkte erreicht werden.

 

Diese Einteilung ist natürlich subjektiv, soll aber “passende” Themen zusammenfassen und gibt mir auch die chronologische Semesterplanung vor. Weil auch unsere Schule lange Zeit in der Modularisierten Oberstuf bzw. (“Neue Oberstufe”) als Versuchsobjekt mitgemacht hat, ist diese Einteilung auch für ALLE Module von mir erledigt worden und dient auch als Kompetenzen-Beiblatt, das bei negativer Beurteilung zum Zeugnis beigelegt werden muss.

Warum OneNote?

Das bisher gezeigte lässt sich natürlich mit einer Vielzahl von Apps erledigen und ist vielleicht auf den ersten Blick besser in einer Word-Datei aufgehoben.

Aber der Einsatz von OneNote hat hier in der Praxis ein paar weitere Vorteile, darum möchte dies hier in der OneNote Masterclass noch etwas genauer beleuchten:

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zeitliche Planung

Wie eingangs erwähnt gibt es in OneNote keinen wirklichen Kalender, außer man “bastelt” sich selbst solche Vorlagen.

In der OneNote Masterclass bekommst Du nicht nur den OneNote Masterclass Planer, sondern Du findest im ONMC Vorlagen-Notizbuch hunderte verschiedene Templates uns Seiten, so auch verschiedenste Kalender-Vorlagen.

 

meine Semestervorbereitung: Teams + OneNote

Jedes Semester beginne ich mit der Anlage von Microsoft Kursteams und dem OneNote Klassennotizbuch. Den ganzen Prozess habe ich zwar noch nicht vollautomatisiert, aber es läuft alles SEHR schnell von der Hand, da nach den Jahren nicht nur das Einrichten der MS Teams und der Kursnotizbücher zur Routine geworden ist, sondern auch die Inhalte im meinem Unterrichtsarchiv rasch wieder finden und wieder verwenden lassen.

Auf oberster Ebene kommt ein Abschnitt “Willkommen” mit einer Willkommensseite, einem Kalender – dazu gleich mehr – und die Lernziel-Liste/das Inhaltsverzeichnis.

Kalender erstellen (lassen)

Die Monatskalender erstelle ich nicht manuell, sondern mittels OneNote-Addins.

Gleich drei Addins haben dies in ihre Dienste implementiert. 

Natürlich könnte man das auch alles selbst erstellen (auch über Excel) oder als Bilder importieren, ABER als native Tabellen in OneNote sind so generierte Kalender einfach praktikable!

In diese Semesterübersicht trage ich meine Planung mittels Links zu den jeweiligen Abschnitten im Kursnotizbuch ein. Diese Seite wird auch in Teams als eigene Registerkarte eingeblendet. Somit habe ich pro Klasse EINEN Übersichtskalender, der so auch den Schüler:innen zur Verfügung steht (gerade in der Abendschule kommt es häufiger vor, dass Schüler:innen fehlen und – so hoffe ich – können diese mitverfolgen, welche Themen im Unterricht behandelt wurden)

Natürlich können sich Pläne verändern, aber Dank dieses Übersichtskalenders bin ich sehr flexibel und kann Themen verschieben und neue OneNoteInhalte sofort verlinken.

Auch für die verpflichtende, externe Unterrichtsdokumentation (WebUntis) ist diese Übersicht praktisch, um diese dort gewissenhaft eintragen/nachtragen zu können. 

Noch genialer dafür sind aber die Möglichkeiten mit Addins wie OneTastic und OneMore sich gleich direkt eine Kalenderansicht mit den zuletzt bearbeiteten Seiten anzeigen zu lassen. Somit ist es auch im Nachhinein/nach dem Unterricht ganz rasch möglich, den Unterrichtsverlauf des Semesters nachzuvollziehen bzw. nachzuchlagen, wann wurde was gemacht.

Ein Blick auf meine ältesten OneNote-Unterrichtsseiten aus dem Jahr 2010 ist immer wieder inspirierend… 😉

Inhaltliche Planung

Die Inhaltliche Planung wird dann ebenso direkt in OneNote in den jeweiligen Abschnitten erledigt. Dabei kommt nochmals bei jedem Thema die Lernzielübersicht hin, um nochmals immer am Beginn die Inhalte/Themen auch den Schüler:innen klar zu machen.

Als Mathematiker liebe ich natürlich Strukturen und so werden die einzelnen Unterpunkte auch über einzelne, mit einem Zahlensystem beschriftete Seiten-gruppen) abgebildet. Auf die einzelnen Inhalte möchte ich gar nicht weiter eingehen, nur so viel möchte ich festhalten, dass ich heilfroh bin schon seit 2010 meinen Unterricht in und mit OneNote zu organisieren, denn dadurch habe ich Zugriff auf eine riesige Sammlung von Inhalten, die – gerade in Mathematik – immer wieder verwendet, ergänzt und optimiert werden. 

Am Ende jedes Semesters kopiere ich die Inhalte aus den verschiedenen Klassennotizbüchern in mein Unterrichtsarchiv, und von dort kann ich dann gesamte Abschnitte oder einzelne Seiten(gruppen) in die aktuellen Klassennoitzbüchern einfügen. Dank der Seitenhistorie kann ich auch ganz rasch etwaige Unterrichtsanmerkungen wieder entfernen und bin in kürzester Zeit wieder startklar für das selbe Thema in der neuen Klasse.

Auch meinen Kolleg:innen habe ich diese Unterrichtssammlung zur Verfügung gestellt, sodass sie daraus Inhalte verwenden können. 

 

Mein Unterrichtsarchiv umfasst mittlerweile über 12 Jahre OneNote-Materialien und ist nicht nur für mich eine “Goldgrube” für die inhaltliche Unterrichtsvorbereitung. Du solltest Dir auch unbedingt ein Master-Notizbuch anlegen!

OneNote - die eierlegende Wollmilchsau?

Über die Gründe, warum mich als Lehrer (und auch in meinem “anderen” Leben) auf OneNote vertraue sind vielfältig und werden in der OneNote Masterclass von verschiedensten Seiten immer wieder beleuchtet. 

Gerade die Verknüpfung/Verbindung  von Lerninhalt und Lern-Organisation ist mir persönlich SEHR wichtig und einer der Hauptgründe, warum ich OneNote einsetze. Darum sage ich auch immer wieder, dass OneNote KEIN Notizbuch ist, sondern ein Content Management System.

Wenn ich auf meine eigene Lerngeschichte in der Schulzeit bzw. Universität zurückblicke, war es immer wichtig, ALLE Lernunterlagen an EINEM Ort beisammen zu haben. Durch die “Dafür gibt es eine App“-Fragmentierung, die mit der Einführung des Smartphones stetig zugenommen hat, ist es gerade als “digital organisierter Lehrer” immer schwieriger geworden, den Überblick zu behalten. Zu viele Tools, zu viele Logins, verschiedenste Plattformen, die kommen und gehen, dazu auch noch die “offiziellen” Angebote und “Pseudo-Standard”-Applikationen haben Lehrer:innen in der digitalen Welt oft schon einen “overkill” an Tools und Apps.

Ja, mittels Links und Verweise ist viel möglich, aber so wie ich auch der Meinung bin, das “Content Curation”, also das Zusammenbringen von verschiedensten Inhalten ein ganz essenzieller und wichtiger Lernprozess für ALLE Schüler:innen sein MUSS (!), so glaube ich auch, dass Lehrer:innen zwar von der Vielfalt des Angebots profitieren, aber – gerade “digitale Einsteiger:innen” oftmals dadurch überfordert sind, das Ganze zu organisieren.

Nicht umsonst finden auch immer mehr Lehrer:innen Tools wie Notion, clickup etc. um EINE Umgebung als Homebase zu haben (mit EINEM Login)

OneNote ist (und bleibt) meine Homebase

 

Ich persönlich hätte es ja sogar noch lieber, wenn die Aufgaben-Funktionalität aus MS Teams wieder direkt in OneNote integriert sein würde, genauso, wie andere Angebote aus dem Microsoft365-EDU-Universum.

Vieles lasst sich eh über Einbettungen realisieren (Sway, Forms, Office Dateien,…) und ganz gespannt warte ich auf das Einbetten von Loop-Komponenten in OneNote. Das wird dann sowieso ALLES verändern… (Und wenn ich schon beim Wünschen bin, dann dürfen SharePoint-Listen als eingebettete Objekte in OneNote auch nicht fehlen!)

Durch ein unvergleichbares Content Management System das ich durch das OneNote-Ökosystem gerade für meine Unterrichtstätigkeit bekomme, werde ich auch weiterhin OneNote als meine “homebase” nutzen und noch weiter die Grenzen ausloten…. Aber:

Über den Zaun schauen...

Aus über 15 Jahre Erfahrung mit digitaler (!) Unterrichtsplanung (nur in meinem ersten Unterrichtsjahr habe ich “analog” mit einem Heft geplant, auch das gibt es natürlich noch…) habe ich doch schon einiges mitgemacht und verschiedenste Tools ausprobiert. 

Ob das einfache Tools waren, wie Excel, Word oder eigene Webseiten (WordPress, Joomla,…), oder Lernplattformen wie Moodle&Co , oder auch mit Facebook, Google Sites,… spezielle Apps (Beedle,…) und und und… Ich habe viel kommen sehen, viel ausprobiert (und auch wieder viel verschwinden sehen). Vieles war für den Zeitpunkt genau recht, oder es war die Zeit auch noch nicht reif dafür. Schulbuchverlage bringen mittlerweile auch Digitale Assistenten und Planungstools heraus, es dürfte also immer mehr Bedarf an einer digitalen Unterrichtsplanung sein.

Es fehlt in meiner Herangehensweise mit OneNote so etwas wie eine Gesamtübersicht von allen Klassen (gut ich habe nicht mehr so viele, da ist das eigentlich egal… 😉). Also EIN Platz wo die gesamte Planung zusammenkommt.

 

Zusammenspiel mit Outlook-Kalender

Wie schon am Anfang erwähnt ist OneNote per se KEIN Kalender-Tool, dafür gibt es ja in der Microsoft Welt ein anderes Werkzeug, nämlich Outlook.

Damit könnte man auch die Termine in einen Kalender eintragen und per Klick in die OneNote-Welt bringen. Im nebenstehende Video gibt es dazu die grundlegenden Informationen..

 

Auch so habe ich mal – für kurze Zeit – meinen Unterricht geplant, da ich so ALLES direkt auch aus MEINEM Kalender zugänglich hatte.

Praktisch dabei sind eben auch die Anhänge und die Notizen, die man zu einem Kalendertermin bzw. gleich zur gesamten Terminserie erstellen kann. So sind notwwendige Dateien und Dokumente und Infos auch immer mit dabei (auch auf anderen Endgeräten !), da diese mit dem Kalender abgespeichert werden.

Mit der Funktion, die einzelnen Termine auch noch nach OneNote senden zu können, kann man hier auch jede einzelne Unterrichtseinheit sauber zuordnen und mit seiner Vorbereitung befüllen.

Diese Verbindung zwischen OneNote und Outlook bleibt auf aufrecht und damit kann auch ganz schnell wieder zum Termin selbst gewechselt werden.

Auch Updates werden nach erfolgreicher Aktualisierung übernommen.

Umgekehrt geht das ganze auch, aber leider nicht (mehr*) als Termineintrag in den Outlook-Kalender, sondern als terminisierte Aufgaben: Also Inhalte können in OneNote erstellt werden und dann mit Aufgabenversehen werden. 

*Das war tatsächlich mit OneNote 2010 möglich!

 

...oder Planen mit dem Planer?

Was natürlich auch ginge, ist gleich das Werkzeug zum Planen verwenden, dass auch so heißt und extra dafür gebaut wurde: Microsoft Planner.

Doch auch hier merkt man, dass der Planer für einen ganz anderen Einsatzzweck gedacht wurde, nämlich das Planen und Organisieren MITEINANDER. Also ist diese vielleicht auch nicht zielführend, aber ev. eine nähere Betrachtung wert.

...oder gleich mit SharePoint-Listen?

Nachdem ich in den letzten Wochen SEHR viel rund um SharePoint – und hier speziell mit SharePoint Listen – gelernt und gearbeitet habe, wäre auch dieses Tool aus der MS365-Welt gut geeignet, um damit eine Unterrichtsplanung abzubilden. Gerade mit den unterschiedlichen Ansichten und eben der Kalenderansicht käme auch hier ein funktionales Abbilden der Unterrichtsinhalte in Frage.

 

...oder dezidierte Apps: Teachino oder Beedle

Bei allen Microsoft-Tools merkt man aber, dass sie NICHT mit dem Fokus “Unterricht als Haupteinsatzzweck” gebaut worden sind (Mit ein paar Ausnahmen wie OneNote Kursnotizbüchern, Teams Aufgaben, etc.), und darum gibt es ja auch “Profis”, die sich diesem verschrieben haben, zwei davon möchte ich kurz erwähnen.

Neu auf meinem Radar aufgetaucht ist im Dezember 2022 ein deutschsprachiges, ambitioniertes Projekt rund um Stefan Raffeiner und Alex Trojer mit dem Namen “Teachino“, wo ich ganz kurz einen Blick reingeworfen habe. 

Teachino ist einer ersten Phase und es kommen laut Entwickler noch viele, viele andere Features dazu. Ich würde sehr, sehr gerne folgende Dinge in der App sehen, damit Kolleg:innen auch einen echten Mehrwert in der Benutzung der App haben:

  • Integration von bereits bestehenden Material
  • Eine Schnittstelle für andere Applikationen, sodass – wie im meinen Fall – Teams, OneNote, Forms und andere Dienste leicht eingebaut werden können, bzw. auch umgekehrt die App im Microsoft “Ökosystem” verwendet werden kann.

Schon etwas länger am Markt ist “Beedle”, die  immer mehr Dienste rund um das “Lehrer:innen-leben” auch gleich direkt in die Microsoft Teams-Welt integrieren.

Abschlussbemerkungen

OneNote bestimmt seit 2010 mein (Lehrer-) Leben und ich bin immer noch der Meinung, dass ich gerade erst einen Bruchteil der vielen, vielen Möglichkeiten ausnutze und darum werde ich auch weiterhin alles daran setzen, noch mehr usecases und Möglichkeiten mit OneNote auszuloten.

Auch, wenn meine eigene Lehrtätigkeit als Mathematik-Lehrer immer weniger wird, so werde ich mich auch weiterhin dem Einsatz von OneNote im Unterricht/in der Schule verschreiben.

Zum Abschluss stelle ich auch noch den Aufruf: wie organisierst du dich? Wie planst du deinen Unterricht?

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